Was ist nachleuchtender Pulverlack?
Nachleuchtender Pulverlack ist ein phosphoreszierender, seidenmatter Klar-Pulverlack auf Polyesterbasis, der im Dunkeln blaugrün nachleuchtet. Sie verarbeiten ihn wie andere Pulverlacke. Bei Tag wirkt die Beschichtung halbtransparent grünlich-weiß. Der Pulverlack ist in Deutschland hergestellt und kommt in 1 kg.
Wo hält der Pulverlack?
Der Pulverlack haftet auf Metall sowie auf Glas, Keramik und Ton und eignet sich für innen und außen. Die Oberfläche ist glatt, kratzfest, witterungs- und spritzwasserbeständig sowie korrosionsschützend.
So beschichten Sie mit Leucht-Pulverlack
- Die Oberfläche wie für jede Pulverbeschichtung vorbereiten.
- Auf einem weißen Untergrund beschichten: Der Klarlack lässt den Untergrund durchscheinen, Weiß verstärkt das Leuchten.
- Per Tribo- oder Corona-Handbeschichtung auftragen, empfohlene Schichtdicke 80–100 µm.
- Einbrennen: 8–15 Minuten bei 160 °C oder 5–10 Minuten bei 180 °C Objekttemperatur.
- Vorher an einem Probestück testen.
Wie lange leuchtet die Beschichtung?
Die Beschichtung leuchtet mehrere Stunden nach voller Aufladung, in völliger Dunkelheit, am hellsten in den ersten Minuten. Wie hell und wie lange, hängt von Fläche, Schichtdicke und Aufladung ab. Aufladen lässt sie sich am besten mit Tages- oder UV-Licht, aber auch mit Lampen und Taschenlampen. Wie das Leuchten entsteht, erklärt Nachleuchten erklärt.
Gut zu wissen
Der Pulverlack ist nach CLP als gefährlich eingestuft (Signalwort „Gefahr“): Er verursacht schwere Augenschäden, kann allergische Hautreaktionen auslösen und ist schädlich für Wasserorganismen. Tragen Sie Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz und atmen Sie den Staub nicht ein. Personen mit Atemwegsproblemen oder Allergien sollten keine Pulverlacke verarbeiten. Einzelheiten im Sicherheitsdatenblatt. Lagerfähig ist der Lack 18 Monate, trocken und nicht über 25 °C. Ohne Einbrennofen beschichten Sie mit Leuchtlack oder Leuchtfarben.


