Leuchtfarbe

Nachleuchtende Acrylfarbe zum Malen und Gestalten, auch mit Glitzer.

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Welche Farbtöne gibt es und wie lange leuchten sie?

Die Leuchtfarbe gibt es in hellen, bei Tag weißlichen Tönen mit langem Nachleuchten und in eingefärbten Tönen, die auch tagsüber farbig wirken. Die Tabelle zeigt alle Töne ohne Glitter.

FarbtonBei TageslichtIm DunkelnLeuchtdauer
Gelbgrünweißlich mit leichtem Grünstichgelbgrünbis zu 12 Stunden
Blaugrünweißlich bis leicht gräulichblaugrünbis zu 12 Stunden
Natur-Blauhell, weißlichblaubis zu 12 Stunden
Blauhellblaublaubis zu 12 Stunden
Grünhellgrüngrünbis zu 4 Stunden
Gelbgelbgelbgrünbis zu 4 Stunden
Orangeorangehellorange bis lachsfarbenbis zu 4 Stunden
Pinkrosa bis pinkrosa-grünbis zu 2 Stunden
Natur-Weißweißlichweißbis zu 2 Stunden

Die Leuchtdauer gilt nach voller Aufladung, in völliger Dunkelheit; in dünner Schicht leuchtet die Farbe etwas kürzer. Natur-Weiß wählen Sie wegen des neutralen Tagesfarbtons, nicht für langes Leuchten. Drei Töne gibt es zusätzlich als Leuchtfarbe mit Glitter.

Typische Einsätze sind Sternenmotive an Wand und Decke, Bilder auf Leinwand, bemalte Steine und Deko. Für Markierungen an Lichtschaltern und Treppenkanten, die nachts Orientierung geben sollen, eignen sich die lang leuchtenden Töne.

Auf welchen Untergründen hält Leuchtfarbe?

Leuchtfarbe hält auf Papier, Pappe, Tapete, Leinwand, Holz, Gummi, Stein und Glas sowie auf Stoff und Leder. Entscheidend ist die Vorbereitung:

UntergrundVorbereitung
saugend, z. B. Tapete, Papier, Holzdirekt streichen
glatt, z. B. Glasvorher grundieren
dunkelhell grundieren, am besten weiß
Stoff und Lederklare Schutzschicht darüber sinnvoll, Textilien bei höchstens 30 °C waschen

So streichen Sie Leuchtfarbe

Leuchtfarbe tragen Sie mit Pinsel, Schwamm oder Rolle in mehreren dünnen Schichten auf.

  1. Die Flasche gründlich umrühren, auch am Boden. Die Leuchtpigmente setzen sich mit der Zeit ab.
  2. Kleine Motive mit Pinsel oder Schwamm malen, größere Flächen mit einer Softrolle streichen.
  3. 2–3 dünne Schichten auftragen und jede trocknen lassen. Jede weitere Schicht verstärkt das Leuchten.
  4. Für eine glattere Oberfläche die Farbe leicht mit Wasser verdünnen.
  5. Pinsel und Rolle mit Wasser reinigen, die Flasche gut verschließen.

Danach laden Sie das Motiv mit Tages- oder Lampenlicht auf, am schnellsten mit UV-Licht oder Sonne. Das geht beliebig oft.

Wofür eignet sich Leuchtfarbe nicht?

Leuchtfarbe ist nicht wetterfest und für Gießharz oder Pouring zu pastös. Im Außenbereich und auf Gebrauchsmöbeln versiegeln Sie die getrocknete Schicht mit einem lösemittelhaltigen Klarlack. Für Harz rühren Sie stattdessen Nachleuchtpigmente ein. Soll eine größere Fläche bei Tag kaum auffallen, passt der fast transparente Leuchtlack. Für Zeiger und Ziffern gibt es die feiner gekörnte Uhrenzeigerfarbe. Das Sicherheitsdatenblatt der lumentics Leuchtpaste gilt auch für die Leuchtfarben; Sie finden es unter Sicherheitsdatenblätter.

Häufige Fragen

Welche Leuchtfarbe leuchtet am längsten?
Gelbgrün, Blaugrün, Natur-Blau und Blau leuchten bis zu 12 Stunden – nach voller Aufladung, in völliger Dunkelheit. Eingefärbte Töne wie Pink oder Orange leuchten kürzer und schwächer.
Warum hat sich in der Flasche etwas abgesetzt?
Das sind die Leuchtpigmente. Sie sind schwerer als die Farbe und sinken ab. Rühren Sie vor dem Malen gründlich bis zum Boden um.
Darf ich Leuchtfarbe mit Wasser verdünnen?
Ja, leicht – das ergibt eine glattere Oberfläche. Stärkeres Verdünnen kostet Leuchtkraft.
Kann ich Kleidung mit Leuchtfarbe bemalen?
Ja, auf Stoff und Leder hält sie. Eine klare Schutzschicht darüber ist sinnvoll, waschen Sie bei höchstens 30 °C. Eine ausgewiesene Stofffarbe ist es nicht.
Leuchtet die Farbe auch auf einer dunklen Wand?
Deutlich schwächer als auf hellem Grund. Grundieren Sie dunkle Flächen vorher hell, am besten weiß.