Papiere & Leuchtplatten

Nachleuchtendes Druckerpapier und Leuchtplatten zum Malen mit Licht.

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Leuchtpapier oder Leuchtplatte: Was passt zu Ihrem Vorhaben?

Leuchtpapier ist für Motive gedacht, die Sie drucken. Leuchtplatten sind für Bilder gedacht, die Sie mit UV-Licht malen und die danach wieder verblassen. Beide speichern Licht und leuchten im Dunkeln grün nach, ganz ohne Strom. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede.

MerkmalLeuchtpapierLeuchtplatte
So gestalten Siemit dem Tintenstrahl- oder Laserdrucker bedruckenmit einer UV-Taschenlampe malen, zeichnen oder schreiben
Was leuchtetdie unbedruckten Flächendie angestrahlten Stellen
Leuchtdauer*bis zu 4 Stundenca. 1–2 Stunden, dann ist das Bild verblasst
FormateDIN A4 und DIN A3DIN A4 und DIN A5
Materialbeschichtetes Papier, 80–350 g/m² je nach Sortestabile Kunststoffplatte, ca. 2 mm dick
WiederverwendenMotiv bleibt gedruckt, das Papier lädt sich beliebig oft aufimmer wieder neu bemalbar

*nach voller Aufladung, in völliger Dunkelheit; am hellsten in den ersten Minuten.

Wie funktioniert das Nachleuchten?

Nachleuchtende Materialien nehmen Licht auf und geben es im Dunkeln langsam wieder ab. Dieses Nachleuchten heißt in der Fachsprache Phosphoreszenz. Am hellsten ist es in den ersten Minuten, danach wird es allmählich schwächer. Sichtbar ist es nur in echter Dunkelheit. Es ist eine Orientierungs- und Effekthilfe, keine Beleuchtung. Die Grundlagen erklärt unsere Seite Nachleuchten erklärt.

Beim Aufladen unterscheiden sich Papier und Platte: Leuchtpapier laden Sie ganzflächig mit Sonnen- oder Lampenlicht auf, beliebig oft. Bei der Leuchtplatte laden Sie mit der UV-Taschenlampe gezielt nur die Stellen auf, die leuchten sollen. Daraus entsteht Ihr Bild.

Leuchtpapier: Motive drucken, die im Dunkeln leuchten

Leuchtpapier bedrucken Sie im eigenen Drucker, aber nur in dem Druckertyp, für den es gemacht ist. Es gibt eine Sorte für Tintenstrahldrucker und eine für Laserdrucker. Die beiden lassen sich nicht austauschen: Auf der geschlossenen Oberfläche des Laserpapiers trocknet Tinte nicht ein und verschmiert.

  • Für Tintenstrahldrucker: 350 g/m², ca. 0,4 mm dick und kartonartig stabil; 5 Blatt DIN A4 oder 2 Blatt DIN A3.
  • Für Laserdrucker: 2 Blatt DIN A4 mit 80 g/m², auch für Kopierer, oder 2 Blatt DIN A3, glänzend, mit 150 g/m². Der Toner haftet sofort.

Das A3-Format eignet sich für Plakate, Schilder und große Motive. Ihr Drucker muss dieses Format allerdings einziehen können.

Wichtig für die Gestaltung: Bedruckte Stellen leuchten nicht. Ihr Druck erscheint im Dunkeln als dunkle Aussparung. Motive mit viel freier Fläche, etwa Schrift oder Umrisse, wirken deshalb am deutlichsten. Druckeinstellungen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie unter Leuchtpapier.

Leuchtplatten: Malen mit Licht

Auf einer Leuchtplatte malen Sie mit gebündeltem UV-Licht statt mit Farbe. Die angestrahlten Stellen leuchten grün nach. Je länger das Licht auf einer Stelle bleibt, desto heller leuchtet sie. Nach ca. 1–2 Stunden ist das Bild verblasst, und die Platte ist bereit für das nächste Motiv.

Eine UV-Taschenlampe gehört nicht zum Lieferumfang. Eine normale weiße Taschenlampe lädt die Platte nur sehr ineffizient auf. Mehr dazu unter Leuchtplatten. Die früheren Leuchtmalsets mit Lampe stellen wir auf der Seite Was wir mal gemacht haben vor.

Wofür eignen sich Leuchtpapier und Leuchtplatte?

Leuchtpapier eignet sich für alles, was im dunklen Raum erkennbar sein soll. Die Leuchtplatte eignet sich für Bilder und Botschaften auf Zeit.

  • Einladungen, Karten und Bastelarbeiten aus Leuchtpapier
  • Orientierungshinweise an Treppe, Tür oder Lichtschalter
  • Beschriftungen, Etiketten und Schilder
  • Wandmotive, Modellbau, Kunsthandwerk und Resin-Art
  • Zeichnungen, Schriftzüge und Lichtbilder auf der Leuchtplatte, die nach und nach verblassen

Gut zu wissen

  • Je länger und heller das Papier vorher Licht bekommt, desto länger leuchtet es nach.
  • Das Laserpapier A4 ist für den Innenbereich vorgesehen. Für Flucht- und Rettungswegpläne, die nach einer Norm nachleuchten müssen, ist es nicht geprüft.
  • Liegt eine Leuchtplatte im hellen Raum, lädt sie sich ganzflächig auf und leuchtet als Ganzes. Zum Malen deshalb im Dunkeln arbeiten.
  • Leuchtplatten sind Bastel- und Künstlerbedarf, kein Spielzeug. Richten Sie UV-Licht nie in die Augen.

Weitere nachleuchtende Materialien

Für selbstklebende Flächen gibt es Leuchtfolie im DIN-A4-Format. Wer lieber mit dem Pinsel arbeitet als mit dem Drucker, findet fertig angemischte Leuchtfarbe.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Leuchtpapier und Leuchtplatte?
Leuchtpapier wird bedruckt, das Motiv bleibt erhalten. Auf der Leuchtplatte malen Sie mit UV-Licht; das Bild verblasst nach ca. 1–2 Stunden, und Sie können neu beginnen.
Brauche ich einen besonderen Drucker?
Nein, aber das passende Papier: Für Tintenstrahl- und für Laserdrucker gibt es je eine eigene Sorte. Für DIN A3 muss Ihr Drucker dieses Format einziehen können.
Leuchten bedruckte Stellen auch?
Nein. Nur die unbedruckten Flächen leuchten, Ihr Druck erscheint im Dunkeln als dunkle Fläche.
Ist bei den Leuchtplatten eine UV-Lampe dabei?
Nein, die Platten werden ohne Lampe geliefert. Zum Malen eignet sich eine UV-Taschenlampe mit gebündeltem Licht.
Wie oft lassen sich Papier und Platte aufladen?
Beliebig oft, mit Sonnen- oder Lampenlicht. Die Leuchtplatte lässt sich zudem immer wieder neu bemalen.